AUSZUG AUS DEM GESCHÄFTSBERICHT ZUM 31.12.2019

DF DEUTSCHE FINANCE INVESTMENT FUND 13 GMBH & CO. GESCHLOSSENE INVKG

DEUTSCHE FINANCE GROUP

Die Deutsche Finance spezialisiert sich als Investmentmanager auf institutionelle Private Market-Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur. Der Fokus liegt dabei auf Investments mit Wertsteigerungspotential und attraktiven Renditen sowie der Risikominimierung des Gesamtportfolios durch Diversifikation. Dies wird durch Investitionen in verschiedenen Ländern, Regionen, Sektoren und Investmentstilen in Kombination mit unterschiedlichen Investitionszeitpunkten erreicht. Mit ihrem einzigartigen, weltweiten Netzwerk zu institutionellen Investoren und Produktanbietern sichert sich die DEUTSCHE FINANCE GROUP exklusiven Zugang zu Investitionsstrategien, die dem breiten Markt nicht zur Verfügung stehen. 

Durch innovative Investitionsstrategien werden die einzelnen Bedürfnisse unterschiedlicher Investorengruppen berücksichtigt und gleichzeitig ein gemeinsames Investieren in globale institutionelle Immobilien- und Infrastrukturinvestments ermöglicht.

Mit über 15 Jahren Erfahrung ist die DEUTSCHE FINANCE GROUP in ein breites Spektrum an verschiedenen Ländern, Regionen, Sektoren und Investmentstilen, kombiniert mit unterschiedlichen Investitionszeitpunkten und Laufzeiten investiert und verwaltet über ihre institutionellen Investitionsstrategien ein Portfolio mit weltweiten Immobilien-, Private Equity Real Estate- und Infrastrukturinvestments.


ENTWICKLUNG IM PRIVATKUNDENGESCHÄFT

Die Strategie der DEUTSCHE FINANCE GROUP besteht darin, alle wesentlichen Geschäftsbereiche wie Produktkonzeption, Portfoliomanagement, Risikomanagement, Vertriebskoordination und Anlegerverwaltung in einem Konzern zu vereinen. Diese „all-in-one“ Strategie schafft die Basis für Kompetenz, schnelle strategische Entscheidungen und notwendige Anpassungen an Marktveränderungen. Durch diese fokussierte Unternehmensstrategie konnte die DEUTSCHE FINANCE GROUP auch im Geschäftsjahr 2019 die Assets under Management kontinuierlich steigern.

Im Jahr 2019 befanden sich 4 alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger in der Platzierung. Der Deutsche Finance PRIVATE Fund 12 mit einer Laufzeit von 5 Jahren, der über institutionelle Investmentstrategien in international diversifizierte Immobilieninvestments investiert, wurde zum 30.06.2019 mit Eigenkapitalzusagen in Höhe von 100,0 Mio. EUR geschlossen. Ein weiterer Investmentfonds ist der Deutsche Finance Investment Fund 13, der breit diversifiziert in die Assetklassen Infrastruktur und Immobilien investiert. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre und Privatanleger können zwischen zwei Anteilklassen wählen (Einmalzahler oder Ratenzahler). Des Weiteren wurde 2019 der Deutsche Finance Investment Fund 14 mit einer Laufzeit von 7 Jahren aufgelegt. Die Strategie des Investmentfonds besteht im Aufbau und der Verwaltung eines diversifizierten Portfolios von institutionellen In-vestmentstrategien der Assetklassen Private Equity Real Estate und Immobilien. Darüber hinaus initiierte die Deutsche Finance mit dem Deutsche Finance Investment Fund 15 ihren ersten Club Deal Fund, mit einer Laufzeit von rund 3 Jahren, der in die Entwicklung eines Labor- / Bürogebäudes sowie in Grundstücke in der Boston / Cambridge Area in Somerville, Massachusetts, USA investiert. Somit verwaltet das mehrfach ausgezeichnete Asset-Management-Team der DEUTSCHE FINANCE GROUP zum 31.12.2019 im Privatanlegergeschäft ins-gesamt 15 Fonds mit über 737 Mio. EUR Eigenkapital 1 und über 33.000 Privatanlegern.


Gezeichnetes Eigenkapital im Privatanlegergeschäft

Anzahl der Privatanleger


INVESTITIONSLÄNDER DER INSTITUTIONELLEN INVESTMENTSTRATEGIEN

INVESTITIONSLÄNDER DER INSTITUTIONELLEN INVESTMENTSTRATEGIEN

 

Gemeinsam mit über 1.600 institutionellen Partnerinvestoren in 47 Ländern investiert.


LAGEBERICHT

Zum 31.12.2019

STAMMDATEN

Fondsname DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG
Investitions- und Anlagestrategie Beteiligungen an institutionellen Investmentstrategien mit Anlageschwerpunkt Infrastruktur
und Immobilien sowie infrastrukturähnliche Anlagen
Geschäftsführung DF Deutsche Finance Managing II GmbH (Komplementärin)
Fonds- und Berichtswährung Euro
Berichtsstichtag 31.12.2019
Geschäftsjahr 01.01. – 31.12.
Laufzeit bis 31.12.2033 + 3 Jahre optionale Verlängerung
Datum der Gründung 26.10.2018
Dauer der Beitrittsphase 31.12.20201
Anzahl der Investoren 997
Steuerliche Einkunftsart Einkünfte aus Gewerbebetrieb
Sitz Leopoldstraße 156, 80804 München
Handelsregister Amtsgericht München, HRA 109888

 

1Die Komplementärin übte am 08. Mai 2020 gemäß § 3 Abs. 11 Satz 2 des Gesellschaftsvertrages die Verlängerungsoption der Beitrittsphase bis 31.12.2020 aus.

 

KOMPLEMENTÄRIN

Name DF Deutsche Finance Managing II GmbH
Sitz Leopoldstraße 156, 80804 München
Handelsregister Amtsgericht München, HRB 243413 (erstmals eingetragen am 10.09.2018)

Geschäftsführer

André Schwab (bis 31.12.2019), Stefanie Watzl, Christoph Falk (ab 01.01.2020)
alle geschäftsansässig unter der Adresse der Gesellschaft

 

KAPITALVERWALTUNGSGESELLSCHAFT (KVG)

Name DF Deutsche Finance Investment GmbH
Sitz Leopoldstraße 156, 80804 München
Handelsregister Amtsgericht München, HRB 181590, eingetragen am 29.09.2009 (erstmals eingetragen am 04.05.2009 beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg unter HRB 119582)
Geschäftsführer André Schwab (bis 31.12.2019), Stefanie Watzl, Christoph Falk (ab 01.05.2019)
alle geschäftsansässig unter der Adresse der Gesellschaft
Aufsichtsrat Rüdiger Herzog (Vorsitzender), Dr. Dirk Rupietta, Dr. Tobias Wagner

 

VERWAHRSTELLE

Name CACEIS Bank S.A., Germany Branch
Sitz Lilienthalallee 36, 80939 München
Handelsregister Zweigniederlassung der CACEIS Bank S.A., Handelsregister Paris, HR-Nummer: 692 024 722
Vorstand Jean-Francois Abadie (Generaldirektor)
Vorsitzender des Verwaltungsrats Jacques Ripoll

 

WEITERE VERTRAGSPARTNER

Treuhänder DF Deutsche Finance Trust GmbH
Steuerberater ALR Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Rechtliche / Steuerliche Beratung
Investitionen
Wirtschaftskanzlei Clifford Chance
Abschlussprüfer Abschlussprüfer

 

INVESTMENT FUND 13 IM ÜBERBLICK

Die DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG (kurz: Investment Fund 13) ist eine geschlossene extern verwaltete Investmentkommanditgesellschaft nach KAGB mit Sitz in München. Die Gesellschaft wurde am 26.10.2018 gegründet. Die Beitrittsphase begann im Januar 2019 und endet am 31.12.2020. Die Strategie des Investment Fund 13 ist der Aufbau und die Verwaltung eines diversifizierten Portfolios von institutionellen Investmentstrategien der Assetklasse Infrastruktur und Immobilien. Am Ende des ersten vollen Geschäftsjahres 2019 hat der Investment Fund 13 mit seinen 2 institutionellen Investmentstrategien ein Portfolio von 5 Direktinvestments aufgebaut. Der Nettoin­ventarwert am Ende des ersten vollen Geschäftsjahres beträgt rund 0,68 EUR pro Anteil.

KENNZAHLEN INVESTMENT FUND 13

  BASIS STAND
31.12.2019
VORJAHR
31.12.2018
Gesamtinvestition EUR 34.868.560

1.000

Agio (Ausgabeaufschlag) EUR 1.660.360 0
Gezeichnetes Kapital (Eigenkapital ohne Agio) EUR 33.208.200 1.000
Eingezahltes Kapital (ohne Agio) (2) EUR 15.322.496 0
Auszahlungen an Anleger (kumuliert) EUR 0 0
Gesellschaftskapital der Kommanditisten netto nach KARBV EUR 10.386.252 0
Langfristige Kreditfinanzierungsquote % 0 0
Gezeichnete Investmentstrategien Anzahl 2 0
Gezeichnetes Kapital bei Investmentstrategien (3) EUR 9.901.549 0
Offene Kapitalzusagen bei den Investmentstrategien 3 EUR 4.493.373 0

 

Tätigkeitsbericht

Anlageziele sowie Anlagepolitik / Anlagebedingungen

Der Investment Fund 13 investiert sein Gesellschaftskapital global und parallel zu finanzstarken institutionellen Investoren. Der Portfolioaufbau erfolgt nach den Maßgaben der Anlagebedingungen, die am 20.11.2018 durch die BaFin genehmigt wurden.

Das Anlageziel des Investment Fund 13 besteht in dem Aufbau eines global diversifizierten Portfolios institutioneller Investmentstrategien, welche über individuelle Anlagestrategien verfügen, die jeweils mittelbare bzw. unmittelbare Investitionen in die Asset-Klasse Infrastruktur und Immobilien vorsehen. Auf diesem Weg wird angestrebt, weltweit ein Portfolio von Direktinvestments in der Asset- Klasse Infrastruktur und Immobilien mittelbar zu erwerben, bewirtschaften und veräußern.

Eine Diversifikation erfolgt dabei nach Regionen, Sektoren, Laufzeiten, Vintages (Jahrgänge, in denen die Investitionen vorgenommen werden) und individuellen Kernkompetenzen der jeweiligen lokalen institutionellen Fondsmanager. Investitionen in die Asset-Klasse Immobilien sollen dabei innerhalb der Nutzungsarten „Gewerbe“ (u. a. in Büro-, Einzelhandels-, und Hotelimmobilien) und „Wohnen“ realisiert werden. Investitionen in die Asset-Klasse Infrastruktur werden plangemäß innerhalb der Nutzungsarten „Ökonomische Infrastruktur“ (u. a. im Transport-, Versorgungs- und Kommunikationswesen) und „Soziale Infrastruktur“ (u. a. im Gesundheitswesen sowie im Bereich kultureller Einrichtungen, z. B. Museen, Theater) vorgenommen. Erträge und Rückflüsse aus dem investierten Kapital des Investment Fund 13 werden, sofern sie nicht für Auszahlungen an die Anleger sowie für die Bildung einer angemessenen Liquiditätsreserve verwendet werden, bis zum Ende des Reinvestitionszeitraums von der KVG und unter Beachtung der in den Anlagebedingungen festgelegten Anlagegrundsätze erneut investiert.
 

Portfoliobericht1

Wesentliche Veränderungen

Der Investment Fund 13 hat im Berichtszeitraum 2 institutionelle Investmentstrategien mit einer Kapitalzusage von insgesamt 9,9 Mio. EUR gezeichnet.

Die erste institutionelle Investmentstrategie ist eine Beteiligung an einem Studentenwohnheim im Mittleren Westen der USA. Das unmittelbar neben der Universität von Colorado gelegene Gebäude soll durch Umbauarbeiten eine höhere Anzahl der vermietbaren Wohneinheiten erhalten, welche zum Akquisitionszeitpunkt bereits zu 100 % vermietet bzw. für das neue Studienjahr teilweise vorvermietet waren. Der stabile Cash Flow resultiert aus einer kontinuierlich steigenden Anzahl an Studenten, einer exklusiven Ausstattung und fehlenden vergleichbaren Einrichtungen am Standort. Darüber hinaus bietet das Objekt ein attraktives Wertsteigerungspotential.

Der Investment Fund 13 hat dieser institutionellen Investmentstrategie gegenüber eine Kapitalzusage in Höhe von 1,0 Mio. EUR abgegeben.

Die zweite institutionelle Investmentstrategie investiert über zwei Bundesstaaten in ein Portfolio von Value-Add-Immobilien in den USA. Das Portfolio beinhaltet aktuell 4 Immobilieninvestments vorwiegend mit den Nutzungsarten Büro, Labor, Einzelhandel und Wohnen. Ziel ist es jeweils, durch die Umsetzung von Wertsteigerungsstrategien den laufenden Cash-Flow der Immobilien zu erhöhen und diese nach Stabilisierung der Immobilien-erträge überwiegend an institutionelle Anleger wieder zu veräußern.

Der Investment Fund 13 hat dieser institutionellen Investmentstrategie gegenüber eine Kapitalzusage in Höhe von umgerechnet 8,9 Mio. EUR abgegeben.
 

Struktur des Portfolios

Zum Berichtsstichtag hat der Investment Fund 13 Kapitalzusagen gegenüber 2 institutionellen Investmentstrategien in Höhe von insgesamt 9,9 Mio. EUR abgegeben, von denen 5,4 Mio. EUR bereits abgerufen wurden. Offene Kapitalzusagen bestanden zum Berichtsstichtag in Höhe von rund 4,5 Mio. EUR. Die regionale Diversifikation beschränkt sich zum Berichtsstichtag noch auf Nordamerika, was sich im Rahmen des weiteren Portfolio-aufbaus ändern wird. Die Anzahl der Direkt- investments der institutionellen Investmentstrategiebeteiligungen beträgt zum 31.12.2019 insgesamt 5. Eine weitere Diversifikation wird durch die Streuung auf die Sektoren Infrastruktur, Immobilien und Infrastrukturimmobilien, Nutzungsarten und Nutzer sichergestellt. Der Investment Fund 13 hat zum Berichtsstichtag keine Fremdfinanzierung aufgenommen. Auf Ebene der institutionellen Investmentstrate-gien beträgt die Fremdfinanzierungsquote über das Gesamtportfolio gerechnet 31,33 %2. 
 

1 Alle Angaben in diesem Abschnitt berücksichtigen auch die institutionellen Investmentstrategien und die Liquidität der INVESTMENT 13 Investitions GmbH.
2 Loan to value (LTV) der Investmentstrategien gewichtet nach Bilanzsumme der Investmentstrategien.


Verteilung des Portfolios 3

 

3  Nach Verkehrswerten.

1

Institutionelle
Investmentstrategien

48 %
2

Liquidität
 

51 %
3 Weitere
Vermögensgegenstände
  1 %

Direktinvestments der institutionellen Investmentstrategien

INVESTMENTS EINHEITEN ANZAHL / FLÄCHE
Wohnungen Anzahl 52
Einzelhandelsflächen qm 1.254
Büroflächen qm 25.595
Gewerbeflächen qm 1.751
Wohnungen in Studentenwohnheimen Anzahl 220
Parkplätze Anzahl 265
Entwicklungsflächen qm 22.258

Geographische Verteilung der aktuellen Direktinvestments der Investmentstrategien

Übersicht der gezeichneten Institutionellen Investmentstrategien

Übersicht der gezeichneten Institutionellen Investmentstrategien

 
BENENNUNG

INSTITUTIONELLE

INVESTMENTSTRATEGIE 1

INSTITUTIONELLE

INVESTMENTSTRATEGIE 2

Name SPO V RECP VI
Kapitalzusage 1.000.000 EUR 10.000.000 USD
Strategie USA-Infrastrukturimmobilien- / Immobilienfonds USA-Immobilien
Sektoren Studentenwohnen Büro, Labor, Einzelhandel, Wohnen
Investmentstil Value Added Value Added
Beteiligungsjahr Investment Fund 13 2019 2019
Abrufquote Netto 97 % 50 %
Verkehrswert gemäß KARBV in EUR 1.142.851 4.419.935
Anzahl Direktinvestments 1 4
 

 

Übersicht Allokation

Übersicht Allokation

Die Allokation errechnet sich auf Basis des zugesagten Eigenkapitals gegenüber institutionellen Investmentstrategien in Verbindung mit der jeweils festgelegten Investitionsstrategie. Der Investment Fund 13 ist zum Berichtsstichtag zu 90 % in die Assetklasse Immobilien und zu 10 % in Infrastruktur / Infrastrukturimmobilien investiert. Die regionale Verteilung liegt aktuell zu 100 % auf Nordamerika und daher vollständig auf Industrieländer. Die Allokation im Sektor Infrastruktur / Infrastrukturimmobilien beträgt zu 100 % Service. Der Immobiliensektor ist jeweils zur Hälfte in Wohnimmobilien sowie in einen gewerblichen Teil (primär Büro) allokiert. Eine Nutzung dieser gewerblichen Flächen als Labor bietet sich aufgrund der Nähe zur Universität an. Keine Investmentstrategie hat einen übermäßig hohen Anteil am Gesamtportfolio.

Allokation Assetklassen
1 Immobilien 90 %
2 Infrastruktur 10 %
Allokation Industrie- vs. Schwellenländer
1 Industrieländer 100 %
Allokation Regionen
1 Nordamerika 100 %
Allokation Sektoren Immobilien
1 Büro 50 %
2 Wohnen 50 %
Allokation Sektoren Infrastruktur
1 Service 100 %

Risikoprofil

Risikoprofil

Mit dem Beitritt zum Investment Fund 13 geht der Anleger eine unternehmerische Beteiligung ein, die für ihn mit wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Risiken verbunden ist. Das generelle Risikoprofil des Investment Fund 13 umfasst die unter Kapitel 8 des Verkaufsprospekts (S. 46 ff.) beschriebenen prognosegefährdenden, anlagegefährdenden und anlegergefährdenden Risiken, zu denen insbesondere das Blindpool-Konzept sowie nicht vorhersagbare Marktentwicklungen und Änderungen von Rechtsvorschriften zählen. Darüber hinaus können weitere, heute nicht vorhersehbare Ereignisse und Entwicklungen zu einer negativen Beeinflussung des Investmentvermögens führen. Der Anleger hat keinen Anspruch auf Rückzahlung seines eingesetzten Kapitals. Der Investment Fund 13 befindet sich voraussichtlich bis 31.12.2020 in der Platzierungsphase und die Entwicklung des Platzierungsvolumens kann nicht genau vorhergesagt werden. Die zukünftige Zeichnung von institutionellen Investmentstrategien wie auch die wirtschaftliche Entwicklung der Einzelinvestitionen hängen von wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Entwicklungen ab.

Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum

Beteiligungsrisiko
Das Beteiligungsrisiko beinhaltet, dass Rückflüsse aus einer Beteiligung an einer institutionellen Investmentstrategie geringer als erwartet oder gänzlich ausfallen. Derartige Rückflüsse an den Investment Fund 13 richten sich maßgeblich nach den Wertentwicklungen der getätigten Investments der Investmentstrategien, die ihrerseits wiederum Immobilienmarkt- und Standortrisiken, immobilienspezifischen sowie Immobilienentwicklungsrisiken und ggf. auch Auslands- und Währungsrisiken unterliegen können. Durch regelmäßiges Monitoring und aktives Management des Portfolios des Investment Fund 13 sowie durch Diversifikation des Portfolios wird das Beteiligungsrisiko eingegrenzt. Das Beteiligungsrisiko bleibt jedoch das wesentlichste Risiko des Investment Fund 13. 

Kreditrisiko
Das Kreditrisiko entspricht der Gefahr des Verlusts, dass ein Kreditinstitut seinen vertraglichen Pflichten nicht nachkommt. Anlagen bei Kreditinstituten erfolgen nach dem Grundsatz der Risikomischung und Geschäftsbeziehungen wurden ausschließlich mit genehmigten und beaufsichtigten Banken eingegangen. Das Kreditrisiko war gering.

Zinsänderungsrisiken
Das Zinsänderungsrisiko entsteht durch Zinsbindung der Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten und es entspricht der Gefahr eines Verlusts infolge von Marktzinsänderungen. Es ist gering, da die Anlage liquider Mittel wie auch die Aufnahme von Fremdkapital nur mit kurzen Laufzeiten von unter 12 Monaten vorgesehen ist.

Währungsrisiken
Die Beteiligungen des Investment Fund 13 an Investmentstrategien werden zum Teil in Fremdwährung getätigt und der Wert dieser Beteiligungen unterliegt deshalb Währungsschwankungen. Die AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft hat sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben des KAGB bezüglich einer maximalen Fremdwährungsquote in Höhe von maximal 30 % eingehalten wird. Das Währungsrisiko wird deshalb als moderat eingeschätzt.

Sonstige Marktpreisrisiken
Die Vermögenspositionen des Investment Fund 13 wurden nicht gehandelt und sind nicht für den Handel vorgesehen. Somit besteht grundsätzlich kein direktes Marktpreisrisiko.

Operationelle Risiken
Operationelle Risiken bestehen grundsätzlich in Form eines potentiellen Versagens von Prozessen, Personal und Systemen. Der Investment Fund 13 hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft mit der Verwaltung des AIF beauftragt, d. h. alle operativen Prozesse werden von der KVG erbracht. Daher werden operationelle Risiken grundsätzlich bei der KVG gesehen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich Folgen aus operationellen Risiken auf den Investment Fund 13 auswirken. Die KVG hat in ihrem Risikomanagementsystem Maßnahmen implementiert, durch die operationelle Risiken frühzeitig erkannt und angemessen gesteuert und überwacht werden, um die Risiken sowie mögliche Auswirkungen auf die AIFs zu reduzieren.

Liquiditätsrisiken
Die Liquiditätssituation des Investment Fund 13 wird hauptsächlich durch die eingegangenen Overcommitments, Kapitalabrufe und Ausschüttungen der Investmentstrategien sowie laufende Kosten des Fonds bestimmt.

Sowohl Kapitalabrufe als auch Ausschüttungen sind zeitlich nicht genau fixiert und somit unterliegt die Liquiditätsplanung des Investment Fund 13 Prognoseunsicherheiten. Das hieraus resultierende Risiko eines Liquiditätsengpasses ist durch den Einsatz der Commitment-Strategie erhöht, was vom Investment Fund 13 im Rahmen seiner Investitionsstrategie eingegangen und akzeptiert wird. Gemäß § 3 der Anlagebedingungen ist die Möglichkeit eingeräumt, dass der Investment Fund 13 Kredite bis zur Höhe von 150 % des aggregierten eingebrachten Kapitals und noch nicht eingeforderten zugesagten Kapitals der Fondsgesellschaft aufnehmen darf. Das Liquiditätsrisiko wird durch Limits, die bei der kurzfristigen wie auch bei der mittel- und langfristigen Liquiditätsplanung einzuhalten sind, gesteuert und überwacht und wird deshalb als gering angesehen.

Es ist derzeit nicht absehbar, welche direkten und indirekten Auswirkungen die weltweit grassierende CoVid 19 Pandemie auf den Investment Fund 13 haben wird. Allerdings kann es im Zuge dessen zu einer Veränderung der Risikolage in Bezug auf Intensität und Auftrittswahrscheinlichkeit kommen. Insbesondere durch eventuelle Turbulenzen auf den internationalen Immobilien- und Devisenmärkten und eine mögliche Depression ergibt sich die Möglichkeit erhöhter Beteiligungs-, Währungs- und Kreditrisiken. Darüber hinaus können sich die Liquiditätsrisiken aufgrund eines im Zuge der internationalen Coronakrise potenziell veränderten Kapitalabruf- und Ausschüttungsverhaltens der institutionellen Investmentstrategien erhöhen. Eine weitere Krankheitswelle kann zudem zu wesentlichen Einschränkungen des Wirtschaftslebens führen und die Wahrscheinlichkeit operationeller Risiken erhöhen. Die Prozesse und Wirkungsmechanismen des Risikomanagementsystems der Deutschen Finance Investment sind dabei auch bei einer weiteren Verschärfung der CoVid 19 Pandemie wirksam und effizient aufgestellt, um auf veränderte Gegebenheiten der Risikolage zielgerichtet reagieren zu können. Ein konkretes Risiko auf Basis von CoVid 19 für den Investment Fund 13 besteht daher derzeit nicht.

Risikomanagementsystem 
Ziel des Risikomanagementsystems der Deutsche Finance Investment ist es, sicherzustellen, dass die von ihr verwalteten Fonds nur Risiken eingehen, die im Rahmen ihrer jeweiligen, durch die Anlagebedingungen näher bestimmten, Risikobereitschaft liegen und dass Risiken, die die Ertrags-, Vermögens- oder Liquiditätslage der Fonds gefährden, frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen aufgezeigt und umgesetzt werden. Richtlinien, ein Organisations- und Risikomanagementhandbuch sowie Entscheidungsgremien regeln risikobewusste Abläufe im Fondsmanagement und bilden zusammen mit dem Risikomanagementprozess die Grundpfeiler des Risikomanagementsystems. Der Risikomanagementprozess ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Einzelrisiken identifiziert, erfasst, analysiert und geeignete Überwachungsmaßnahmen festgelegt werden. Zur Risikoüberwachung werden Limitsysteme, Stresstests sowie die Messung von Risikokonzentrationen und eine regelmäßige Bewertung der Risiken eingesetzt, dass die von ihr verwalteten Investmentfonds nur Risiken eingehen, die im Rahmen ihrer jeweiligen, durch die Anlagebedingungen näher bestimmten, Risikobereitschaft liegen und dass Risiken, die die Ertrags-, Vermögens- oder Liquiditätslage der Investmentfonds gefährden, frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen aufgezeigt und umgesetzt werden. Richtlinien, ein Organisations- und Risikomanagementhandbuch sowie Entscheidungsgremien regeln risikobewusste Abläufe im Fondsmanagement und bilden zusammen mit dem Risikomanagementprozess die Grundpfeiler des Risikomanagementsystems. Der Risikomanagementprozess ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Einzelrisiken identifiziert, erfasst, analysiert und geeignete Überwachungsmaßnahmen festgelegt werden. Zur Risikoüberwachung werden Limitsysteme, Stresstests sowie die Messung von Risikokonzentrationen und eine regelmäßige Bewertung der Risiken eingesetzt. 

Liquiditätsrisikomanagement
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat ein Liquiditätsmanagementsystem implementiert, das mittels festgelegter Liquiditätsmanagementprozesse die Erfassung, Messung, Steuerung und Überwachung von Liquiditätsrisiken des Investment Fund 13 sicherstellt. Die Liquiditätsmanagementprozesse sind in einer Liquiditätsrichtlinie festgehalten. Sie ermöglichen der Kapitalverwaltungsgesellschaft, sowohl die kurz- als auch die mittel- und langfristige Liquiditätsentwicklung zu überwachen und Veränderungen der Liquiditätssituation frühzeitig zu erkennen.

Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
Die Entwicklung der Vermögenslage in 2019 ist geprägt von der seit Beginn der Beitrittsphase erfolgten Erhöhung der Liquidität in Form von Eigenkapital sowie darauffolgend den ersten Investitionen der Gesellschaft. So ist der Anstieg der Bilanzsumme auf rund 11,5 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der Beteiligungen um 5,6 Mio. EUR im Zuge von bereits erfolgten Kapitalabrufen durch die Zielinvestments und der Erhöhung der liquiden Mittel um 5,9 Mio. EUR zu erklären. Dabei handelt es sich bei dem in der Bilanz ausgewiesenen Verkehrswert für die Beteiligungen mit 5,6 Mio. EUR um zwei indirekt über die 100%ige Tochtergesellschaft INVESTMENT 13 Investitions GmbH gehaltene Investmentstrategiebeteiligungen. 

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestehen zum Bilanzstichtag nur im unwesentlichen Umfang.

In dem in der Bilanz nach KARBV ausgewiesenen Eigenkapital i. H. v. rd. 10,4 Mio. EUR ist sowohl das realisierte als auch das unrealisierte Ergebnis des Geschäftsjahres berücksichtigt. Verbindlichkeiten bestanden zum Geschäftsjahresende im Wesentlichen durch eingegangene Zahlungen von Anlegern i. H. v. rd. 0,9 Mio. EUR, die aufgrund der zum Bilanzstichtag noch nicht abgelaufenen Widerrufsfrist noch nicht im Eigenkapital ausgewiesen werden sowie durch ausstehende Rechnungen i. H. v. rund 0,1 Mio. EUR.  Rückstellungen wurden in ausreichender Höhe insbesondere für Aufwendungen im Zusammenhang mit der laufenden Buchführung, dem Jahresabschluss und für Steuererklärungen gebildet. 

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr zu jeder Zeit gegeben.

Die Ertragslage in 2019 ist mit einem realisierten Ergebnis i. H. v. – 6,1 Mio. EUR aufgrund der laufenden Beitrittsphase erwartungsgemäß negativ. Dies ist insbesondere bedingt durch die unter der Verwaltungsvergütung ausgewiesenen Initialkosten i. H. v. rd. 4,1 Mio. EUR (zzgl. Ausgabeaufschlag i. H. v. 1,7 Mio. EUR). Daneben ergaben sich insbesondere Aufwendungen aus der laufenden Verwaltung durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft inklusive fälliger Anlegerbetreuungsgebühren i. H. v. rd. 0,1 Mio. EUR, Aufwendungen für externe Dienstleister im Bereich Steuerberatung, Rechtsberatung, die Aufstellung des Jahresabschlusses und der laufenden Buchführung i. H. v. insgesamt rund 0,3 Mio. EUR. Realisierte Erträge resultierten aus einem Erstattungsanspruch gegenüber der KVG im Zusammenhang mit umsatzsteuerbefreiten Leistungen i. H. v. 0,1 Mio. EUR. Gemäß den Rechnungslegungsvorschriften nach KARBV wird ein negatives nicht realisiertes Ergebnis für das Geschäftsjahr i. H. v. rd. 0,5 Mio. EUR ausgewiesen. 

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird als stabil beurteilt.

Leistungsindikatoren
Ein wesentlicher Leistungsindikator des Investment Fund 13 ist der Aufbau eines globalen diversifizierten Gesamtportfolios aus Infrastruktur- und Immobilieninvestments. Zum Berichtsstichtag wurden zwei institutionelle Investmentstrategie gezeichnet. Als weiterer Leistungsindikator hinsichtlich der Diversifikation gilt die Anzahl der Direktinvestments. Diese umfasst alle Vermögensgegenstände, in die die jeweilige Investmentstrategie investiert. Der Investment Fund 13 hatte zum Stichtag 5 Direktinvestments im Bestand.

Für ihre verwalteten AIF, die sich in der Platzierungsphase befinden, lässt die KVG jeweils externe Ratings von renommierten Gesellschaften wie zum Beispiel der Scope Group, der größten Ratingagentur Europas 1, durchführen. Diese Ratings beinhalten unter anderem auch die Überprüfung der Leistungsfähigkeit des Asset- und Portfoliomanagement der Deutsche Finance Group. Bei den aktuell durchgeführten Ratings wurden die AIF sowie das Asset- und Portfoliomanagement durchwegs positiv bewertet. 

Der Nettoinventarwert (NIW) pro Anteil2 beträgt für beide Anteilklassen jeweils 0,68 EUR bei 9.756.000 Anteilen für Anteilklasse A und 5.566.496 Anteilen für Anteil-klasse B. Der NIW pro Anteil ist am Geschäftsjahresende 2019 für beide Anteilklassen gleich, da erst am Ende der Beitrittsphase zum 31.12.2020 eine Aufteilung nach Anteilklassen durch das gezeichnete Kapital erfolgt. Somit entwickelt sich ab dem Ende der Beitrittsphase der NIW pro Anteil je nach Anteilklasse unterschiedlich. Zum Geschäftsjahresende 2019 erfolgt die Ergebnisverteilung nach dem eingezahlten Kapital. Für die Darstellung der Leistungsentwicklung (Graphik auf S. 20) werden bereits zum 31.12.2019 abweichend zum Gesellschaftsvertrag die Anteilklassen getrennt nach dem gezeichneten Kapital berechnet. Demnach läge der Anteilwert für Anteilklasse A am Geschäftsjahresende bei 0,85 EUR pro Anteil und der Anteilwert für Anteilklasse B bei 0,37 EUR pro Anteil. Ein Vergleich zum Vorjahr kann nicht angestellt werden, da zum Vorjahresberichtsstichtag keine Anteile im Umlauf waren und daher keine Berechnung erfolgte. Der NIW wird am Anfang durch Initialkosten und Investitionskosten geprägt und entwickelt sich über die Zeit in Richtung des erwarteten Wertes – diese Entwicklung wird von institutionellen Investoren als J-Curve-Effekt3 bezeichnet.

Die Entwicklung des NIWs ist ein Bestandteil der Leistungsentwicklung und führt zusammen mit Entnahmen, gezahlten Steuern und Steuergutschriften zum prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von durchschnittlich 165 % vor Steuern (Anteilklasse A – Strategie Ausschüttung) und 146 % vor Steuern (Anteilklasse B – Strategie Zuwachs) des eingezahlten Kapitals ohne Agio.

 

1Nach Angaben auf www.scopeexplorer.com
2Dieser NIW pro Anteil ist ein Durchschnittswert aller Kapitalkonten und gibt keinen Rückschluss auf einen individuellen Anleger-Anteilwert. Der genaue Wert des Anteils eines Anlegers hängt vom Einzahlungsstand des Kapitalkontos des jeweiligen Anlegers ab.
3Der „J-Curve-Effekt“ beschreibt die Tatsache, dass die Vorlaufkosten des Fonds und der institutionellen Investmentstrategie die Gesamtentwicklung zunächst negativ beeinflussen. Der Fonds muss diese Kosten erst aufholen, bevor eine positive Gesamtrendite verzeichnet werden kann.

J-Curve-Effekt

Leistungsentwicklung bis zur Gesamtauszahlung

Leistungsentwicklung bis zur Gesamtauszahlung1

Die Leistungsentwicklung wird für die Anteilklassen A (Einmalzahler) und B (Ratenzahler) als jeweiliger arithmetischer Mittelwert aus deren pro­gnostizierter Gesamtauszahlung vor Steuern berechnet.

Die folgende Grafik zeichnet eine Prognose der zukünftigen Entwicklung bis zur Gesamtauszahlung auf. Die tatsächliche Entwicklung kann jedoch erheblichen Schwankungen unterliegen, auf die die Fondsgesellschaft keinen Einfluss hat. Auch Vergangenheitswerte sind kein verlässlicher Indi­kator für die zukünftige Entwicklung der Fondsgesellschaft und mit Abweichungen von der Prognose ist zu rechnen. Für die Berechnung der Leistungsentwicklung werden abweichend zur Darstellung der Anteilwertermittlung auf S. 30 des Geschäftsberichts (Anhang), in der untenstehenden Graphik bereits für 2019 im Unterschied zu der gesellschaftsvertraglichen Regelung die Anteilklassen getrennt nach dem gezeichneten Kapital berechnet.

 

1Die prognostizierte Leistungsentwicklung umfasst den NIW, Entnahmen, gezahlte Steuern und Steuergutschriften in Bezug auf das eingezahlte Kapital ohne Agio.

Anteilsklassen

Zur Illustration wird der theoretische Effekt der sofortigen Einzahlung aller zukünftigen Raten dargestellt.
3 Die genaue Dauer der Liquidationsphase wird von der individuellen Abwicklung der Direktinvestments durch die Investmentstrategiemanager beeinflusst.

Entwicklung Branche und Gesamtwirtschaft

Rahmenbedingungen internationale Immobilien- und Infrastrukturmärkte 2019

Der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Gefahr eines ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU, dem „No Deal Brexit“, belasteten das Wirtschaftsjahr 2019. Beides konnte im Jahresverlauf größtenteils abgewendet werden, allerdings dämpften neue Konflikte zwischen den USA und Iran, weitere geopolitische Spannungen und soziale Unstimmigkeiten (beispielsweise in Hong Kong oder Latein Amerika) die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum lt. IMF auf 2,9 %, 0,7 % weniger als noch im Vorjahr angenommen.4

Trotz des mäßigen Wirtschaftswachstums waren Immobilien auch im Jahr 2019 wieder eine attraktive Anlageklasse. So erreichte lt. Preqin das für Immobilieninvestitionen eingesammelte Kapital letztes Jahr einen Rekordwert von 151 Mrd. USD und Assets Under Management von 992 Mrd. USD, die vierte Erhöhung in Folge. Dabei wurden die Assetkategorien „Value Add“ (42,5 %) vor „Core“ (37,5 %) favorisiert, „Opportunistic“ (20,0 %) landet auf dem dritten Platz, damit allerdings doppelt so hoch wie im Vorjahr 2018. Spitzenreiter im Anlagesektor für Dachfonds waren gemäß Umfrage von Preqin letztes Jahr Büro-, Logistik- und Wohnimmobilien. Auch die Segmente Studentenwohnheim und Immobilien des Gesundheitswesens verzeichneten einen starken Anstieg. Insgesamt wurden im Jahr 2019 Transaktionen im Wert von 800 Mrd. USD umgesetzt und erreichten damit einen weiteren Rekordwert.5,6,7

Für das Jahr 2020 erwartete JLL im Januar einen Rückgang des Transaktionsvolumens auf 780 Mrd. USD, Wir gehen davon aus, dass sich bei Eintritt der vielseits prognostizierten Marktkorrektur neue Investmentopportunitäten ergeben und nach wie vor lohnende Investitionsgelegenheiten wahrgenommen werden können. Die zu erwartenden langfristig tiefen Zinsen sollten dabei die Attraktivität von Immobilien weiter stützen. Die Assetklasse Infrastruktur erfährt ebenfalls weiteren Zuwachs von Kapital. Im Jahr 2019 erreichten die Assets Under Management einen Wert von 582 Mrd. USD. Im gleichen Jahr wurde ein Rekordwert von 98 Mrd. USD erfolgreich am Markt platziert. In der 2019er Befragung des Branchendienstes Preqin empfanden 87 % der befragten Investoren ihre Erwartungen als erfüllt und 84 % würden 2020 gleich viel oder mehr in die Assetklasse investieren. 

Die große Nachfrage lässt Transaktionspreise allerdings weiter steigen, was die Rendite bei neuen Transaktionen schmälern könnte. Akquisiteure in Nordamerika und Europa erweitern daher ihren Prüfungsprozess bei Ankauf, um sicherzustellen die geplante Rendite auch zu bekommen. Zusätzlich reduzieren sie ihre Zielrenditen bei Fondsauflegung und weichen auf risikoreichere Strategien und Anlageregionen aus. Asien bietet beispielsweise eine sehr hohe Nachfrage nach Infrastrukturinvestitionen, aber nur wenige haben sich bisher auf den Markt spezialisiert.8

In Bezug auf die Auswirkungen durch die CoVid 19 Pandemie verweisen wir auch auf die Angaben im Nachtragsbericht im Anhang.


4 IMF (Januar 2020): World Economic Outlook Update.
Preqin: 2020 Preqin Global Real Estate Report.
INREV (Januar 2020): Investment Intensions Survey 2020.
JLL (February 2020): Global Market Perspective.
2020 Preqin Global Infrastructure Report.

Branchenbezogenes Umfeld

Sachwertbeteiligungen

Im Jahr 2019 betrug das in Deutschland platzierte Eigenkapital geschlossener alternativer Investmentfonds 1,6 Mrd. EUR, was einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 500 Mio. EUR bzw. 43 % entspricht. Über die Hälfte des Volumens (ca. 53 %) wurde dabei von nur 5 Anbietern platziert, u. a. durch die DF Deutsche Finance Investment GmbH mit einem Anteil von 12 % auf dem zweiten Rang. Von den 1,6 Mrd. EUR platziertem Eigenkapital wurden 58 % erst 2019 auf den Markt gebracht, was eine hohe Nachfrage seitens der Anleger darstellt, wenngleich die Anzahl der von der BaFin zum Vertrieb zugelassenen Fonds im Jahr 2019 von 32 auf 24 zurück ging.9,10

Das gleiche Bild zeigt sich auch im internationalen Vergleich im Bereich der Immobilienfonds. Neben dem Rekord-Platzierungsvolumen von 151 Mrd. USD gab es gleichzeitig einen Rückgang in der Anzahl der Fonds, die im Jahr 2019 geschlossen wurden auf 295, was dem niedrigsten Wert der Jahre 2010 – 2019 entspricht. 44 % des Gesamtplatzierungsvolumens erfolgte dabei durch die 10 größten Fonds, was auf eine Konsolidierung der Branche schließen lässt. 
75 % der vom Branchenkenner Preqin befragten Fondsmanager gaben an, dass sie den Markt aktuell überbewertet empfinden und daher eine abwartende Haltung bei Ankäufen annehmen. Dies beweist die sinkende Anzahl an Transaktionen bei gleichzeitig angestiegenem Gesamtvolumen in USD. Die hohe Ankaufskonkurrenz führt zu sinkenden Renditen, insbesondere für Immobilien, und erschwert nach wie vor die Konzeption geschlossener Publikums-AIF mit attraktiven Renditen.

Dennoch bleiben Immobilien Spitzenreiter in den Assetklassen der Publikumsfonds mit einem Anteil von 67 % des platzierten Eigenkapitals wie schon in den letzten drei Jahren. Ihnen folgen Private Equity mit 27 % und Multi-Asset mit 6 %. 

Die DF Deutsche Finance Investment GmbH (DFI) sieht die Investmentausrichtung der von ihr verwalteten Investmentvermögen in die Assetklassen Immobilien und Infrastruktur bestätigt und geht davon aus, dass auch im Falle einer vielseits erwarteten Marktkorrektur insbesondere im Value-Add oder Opportunistischen Bereich weiterhin lohnende Investitionsgelegenheiten wahrgenommen und nach Regionen und Anlagestil diversifizierte Portfolien aufgebaut werden können.

 

9 Scope Analysis GmbH, „Platzierungsvolumen 2019 Geschlossene Publikums-AIF“ vom 10.03.2020. 
10 Scope Analysis GmbH, „Emissionsaktivitäten 2019 Geschlossene Publikums-AIF und Vermögensanlagen“ vom 20.01.2020.

Sonstige Angaben

Verfahren, nach denen die Anlagestrategie geändert werden kann

Die Anlagestrategie und die Anlagepolitik sind in dem Unternehmensgegenstand bestimmt sowie in den Anlagebedingungen näher konkretisiert. Je nach Umfang der Änderung kann eine Änderung der Anlagebedingungen der Fondsgesellschaft oder gegebenenfalls auch eine Änderung des Gesellschaftsvertrages der Fondsgesellschaft erforderlich sein. Eine Änderung oder Ergänzung des Gesellschaftsvertrages bedarf der Zustimmung der Mehrheit von 75 Prozent der abgegebenen Stimmen der Gesellschafter der Fondsgesellschaft (vgl. § 10 Abs. 7 Satz 1 lit. (a) des Gesellschaftsvertrages). Eine Änderung der Anlagebedingungen der Fondsgesellschaft, die mit den bisherigen Anlagegrundsätzen der Gesellschaft nicht vereinbar ist oder zu einer Änderung der Kosten oder der wesentlichen Anlegerrechte führt, bedarf (i) gemäß § 267 Abs. 3 KAGB die Zustimmung einer qualifizierten Mehrheit von Anlegern, die mindestens zwei Drittel des Zeichnungskapitals auf sich vereinigen, sowie (ii) gemäß § 267 Abs. 1 KAGB eine Genehmigung der BaFin. Bei der Fassung eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses darf die Treuhandkommanditistin ihr Stimmrecht für einen Anleger nur nach vorheriger Weisung durch den Anleger ausüben. Die Genehmigung der BaFin ist von der Kapitalverwaltungsgesellschaft der Fondsgesellschaft zu beantragen.

 

Wesentliche Merkmale des Verwaltungsvertrages

Über die Bestellung der DF Deutsche Finance Investment GmbH (DFI) als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft wurde ein Verwaltungsvertrag zwischen der DFI und dem Investment Fund 13 auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Eine Kündigung dieses Vertrages ist während der Laufzeit nur aus wichtigem Grund möglich. Der Gegenstand des Vertrages umfasst die Übernahme der Anlage und Verwaltung von inländischen Investmentvermögen (kollektive Vermögensverwaltung) i. S. d. §§ 17 ff. KAGB für den Investment Fund 13, unter Beachtung der geltenden Anlagebedingungen und des Verkaufsprospekts. Die Verwaltungstätigkeit umfasst insbesondere die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement gemäß AIFM-Richtlinie. Die DFI ist berechtigt, alle Leistungspflichten ganz oder teilweise an Dritte zu übertragen, sofern diese mit dem KAGB vereinbar sind und wenn der beauftragte Dritte, den zwischen dem Investment Fund 13 und der DFI vereinbarten Verpflichtungen vollumfänglich nachkommt. Die Bestimmungen des § 36 KAGB bleiben unberührt. Die DFI ist für die Einhaltung der Anforderungen des KAGB im Rahmen der Fondsverwaltung und des Vertriebs verantwortlich. Darüber hinaus übernimmt die DFI die Prospekthaftung und die Haftung für die wesentlichen Anlegerinformationen. Die DFI übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass die verfolgten Performanceziele auch tatsächlich erreicht werden. In ihrer Eigenschaft als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die DFI vertraglich u. a. dazu verpflichtet, eine Verwahrstelle zu beauftragen und die durch die BaFin erteilte Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb einer externen Kapitalverwaltungsgesellschaft nach dem KAGB aufrechtzuerhalten. Ferner hat die DFI ihre Aufgaben unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und die Einhaltung von Verhaltens- und Organisationspflichten (Compliance) zu erfüllen. Bei Geschäften mit Dritten handelt die KVG im eigenen Namen und für Rechnung der Fondsgesellschaft. Für ihre Tätigkeit erhält die DFI eine Vergütung für Initialkosten, laufende Kosten und Transaktionskosten, am Ende der Laufzeit eine Liquidationsvergütung sowie unter bestimmten festgelegten Voraussetzungen eine Performance Fee.

 

Tätigkeiten der KVG

Die Gesellschaft hat die DF Deutsche Finance Investment GmbH (DFI) mit Sitz in München mit der kollektiven Vermögensverwaltung der Gesellschaft beauftragt. Dies umfasst insbesondere das Portfoliomanagement, das Risikomanagement sowie die administrative Verwaltung der Gesellschaft. Die DFI übt diese Tätigkeiten auch für weitere Investmentvermögen der Deutsche Finance Group aus. In 2019 wurden von der DFI mit dem Investment Fund 15 mit einer Laufzeit von 3 Jahren und dem Investment Fund 14 mit einer Laufzeit von 7 Jahren zwei neue Investmentvermögen aufgelegt. Daneben befanden sich im Geschäftsjahr 2019 zwei weitere alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger in der Platzierung. Dabei handelt es sich um den Deutsche Finance PRIVATE Fund 12 mit einer Laufzeit von 5 Jahren sowie den Deutsche Finance Investment Fund 13, mit einer Laufzeit von 13 Jahren. Der PRIVATE Fund 12 wurde zum 30.06.2019 mit einem Platzierungsvolumen in Höhe von 100,0 Mio. EUR geschlossen. Der Investment Fund 15 wurde zum 31.12.2019 mit einem Platzierungsvolumen in Höhe von 40,0 Mio. USD geschlossen. Des Weiteren wurden Kapitalzusagen gegenüber institutionellen Investmentstrategien von insgesamt rd. 194,2 Mio. EUR abgegeben.

 

Rücknahmerechte

Es handelt sich um eine geschlossene Investmentkommanditgesellschaft (InvKG) und ein Rückgaberecht der Beteiligung durch die Anleger ist ausgeschlossen. Die Anleger haben dennoch die Möglichkeit, die Beteiligung an der Fondsgesellschaft aus wichtigem Grund zu kündigen und aus dem Vertrag auszuscheiden. In diesen Fällen erfolgt die Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens grundsätzlich über einen Zeitraum von fünf Jahren.

 

Bestehende Rücknahmevereinbarungen

Während des Berichtszeitraums gab es beim Investment Fund 13 keine Auseinandersetzungen in Folge wirksamer Kündigungen.

 

Bewertungsverfahren

Angaben zu den Bewertungsverfahren sind dem Anhang Kapitel II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu entnehmen.

 

Angaben zum Leverage

Per 31.12.2019 ergab sich ein Gesamtwert der Hebelfinanzierung von 0,54 nach der Brutto-Methode und 1,11 nach der Commitment-Methode. Eine Fremdfinanzierung für Investments in Vermögensgegenständen erfolgte im Berichtsjahr nicht, der errechnete Hebel resultiert daher nur aus der Rechnungslegung (laufende Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen).

 

Faire Behandlung der Anleger

Die DF Deutsche Finance Investment GmbH als Kapitalverwaltungsgesellschaft verpflichtet sich, alle Anleger der Fondsgesellschaft fair zu behandeln. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet das von ihr aufgelegte Investmentvermögen nach dem Prinzip der Gleichbehandlung, indem sie bestimmte Anleger bzw.Anlegergruppen nicht zulasten anderer bevorzugt behandelt. Die Entscheidungsprozesse und organisatorischen Strukturen der Kapitalverwaltungsgesellschaft sind entsprechend ausgerichtet. Soweit Mitarbeiter der Kapitalverwaltungsgesellschaft im Geschäftsjahr unentgeltliche Zuwendungen (bspw. Newsletter oder Zugang zu Informationsveranstaltungen) erhalten haben, wurden diese Zuwendungen als geringfügig und zur Verbesserung für die Erbringung der Dienstleistung gegenüber dem gesamten Kundenkreis von der Kapitalverwaltungsgesellschaft eingestuft.

 

Haftung

Im Verhältnis untereinander sowie im Verhältnis zu der Gesellschaft haben die Gesellschafter nur Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten.

 

Ausgabe und Verkauf von Anteilen

Der Ausgabepreis für einen Anleger entspricht während der Beitrittsphase seiner Pflichteinlage in die Fondsgesellschaft zuzüglich Ausgabe-aufschlag. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 % der gezeichneten Pflichteinlagen. Es steht der Fondsgesellschaft frei, einen niedrigeren Ausgabeaufschlag zu berechnen. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile folgt dem Einzahlungsstand der Kapitalkonten. Da derzeit kein etablierter Zweitmarkt für unternehmerische Beteiligungen am Investment Fund 13 besteht, der Personenkreis, an den die Beteiligung übertragen werden kann, begrenzt ist, die Übertragung nur einmal jährlich erfolgen kann und der Zustimmung der Komplementärin und gegebenenfalls der Treuhandkommanditistin bedarf, ist voraussichtlich eine Veräußerung während der Laufzeit der Beteiligung nicht oder nicht zu einem angemessenen Preis möglich.

 

Angaben zur Vergütung

Angaben zur Vergütung der KVG, der Mitarbeiter und Dritter sind im Anhang Kapitel IV. „Erläuterungen zur GuV“ sowie Kapitel V. „Sonstige Angaben“ zu entnehmen.


Die Geschäftsführung der DF Deutsche Finance Managing II GmbH,

26.06.2020

Stefanie Watzl, Christoph Falk


BILANZ ZUM 31.12.2019

 

DF DEUTSCHE FINANCE INVESTMENT FUND 13 GMBH & CO. GESCHLOSSENE INVKG, MÜNCHEN

 

INVESTMENTANLAGEVERMÖGEN EUR GESCHÄFTSJAHR IN EUR VORJAHR IN EUR
 A. Aktiva      
    1. Beteiligungen   5.565.113 0
    2. Barmittel und Barmitteläquivalente      
        a) Täglich verfügbare Bankguthaben   5.890.508 0
    3. Forderungen      
        a) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften 4.944   0
        b) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen 750 5.694 0
    4. Sonstige Vermögensgegenstände   64.850 0
 Summe Aktive   11.526.165 0
 B. PASSIVA      
     1. Rückstellungen   34.401 0
     2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen      
         a) Aus anderen Lieferungen und Leistungen   58.073 0
     3. Sonstige Verbindlichkeiten      
         a) Gegenüber Gesellschaften 931.079   0
         b) Andere 116.360 1.047.439 0
     4. Eigenkapital      
        a) Kapitalanteile der Kommanditisten   10.898.598 1.000
            aa) Nicht eingeorderte ausstehende Einlagen   0 -1.000
        b) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubwertung   -512.346 0
  Summe Passiva   11.526.165 0

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 01.01.2019 BIS 31.12.2019

 

DF DEUTSCHE FINANCE INVESTMENT FUND 13 GMBH & CO. GESCHLOSSENE INVKG, MÜNCHEN

 

 

ANTEILKLASSE A

EUR

ANTEILKLASSE B

EUR

GESCHÄFTSJAHR

EUR

VORJAHR

EUR

 I. Investmenttätigkeit        
    1. Erträge        
        a) Sonstige betriebliche Erträge 43.132 24.607 67.739 16.563
 Summe der Erträge 43.132 24.607 67.739 16.563
    2. Aufwendungen        
        a) Verwaltungsvergütung 3.724.111 2.124.629 5.848.740  
        b) Verwahrstellenvergütung 6.819 3.891 10.710  
        c) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten 19.475 11.111 30.586  
        d) Sonstige Aufwendungen 166.800 95.161 261.961 16.563
 Summe der Aufwendungen 3.917.205 2.234.791 6.151.997 16.563
    3. Ordentlicher Nettobetrag -3.874.073 -2.210.184 -6.804.258 0
    4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -3.874.073 -2.210.184 -6.804.258 0
    5. Zeitwertänderung        
        a) Aufwendungen aus der Neubewertung -326.230 -186.116 -512.346 0
 Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres -326.230 -186.116 -512.346 0
    6. Ergebnis des Geschäftsjahres -4.200.303 -2.396.300 -6.596.604 0
 II. Verwendungsrechnung        
    1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -3.874.073 -2.210.184 -6.084.258 0
    2. Belastung auf Kapitalkonten 3.874.073 2.210.184 6.084.258 0
 3. Bilanzgewinn 0 0 0 0

ANHANG 2019

DF DEUTSCHE FINANCE INVESTMENT FUND 13 GMBH & CO. GESCHLOSSENE INVKG, MÜNCHEN

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG, München, HRA 109888, Amtsgericht München, wurde nach den Vorschriften der § 158 i. V. m § 135 KAGB sowie der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften für Personenhandelsgesellschaften i. S. d. § 264c HGB wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 135 Abs. 3 und Abs. 4 KAGB i. V. m. §§ 21, 22 KARBV. Der Anhang wurde gemäß § 158 i. V. m. § 135 Abs. 5 KAGB und § 25 KARBV erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte unter Beachtung der Vorschriften des § 264 c Abs. 2 HGB. Die Bilanz wurde gem. § 268 Abs. 1 HGB unter vollständiger Verwendung des Ergebnisses aufgestellt. 

Die DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG (nachfolgend auch „Gesellschaft“ oder Investment Fund 13) wurde am 26. Oktober 2018 gegründet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 2018 ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht gegeben.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019 ist unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie der aufgrund des § 264a Abs. 1 HGB für die Gesellschaft anzuwendenden speziellen Vorschriften des HGB aufgestellt. Zusätzlich wurden die für geschlossene InvKGs anzuwendenden Vorschriften der §§ 261 bis 272 KAGB und der §§ 20 – 25 KARBV beachtet.

Bilanzposten, die auf fremde Währung lauten, wurden unterjährig zu den jeweiligen Kursen im Entstehungszeitpunkt in Euro umgerechnet. Am Bilanzstichtag wurden diese zum Devisenkassamittelkurs bewertet:

 

Währungskurse 31.12.2019 31.12.2018
Kurs EUR/USD 1,1234 1,1450

 

Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten zzgl. Nebenkosten aktiviert. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine interne Bewertung zum Verkehrswert gemäß § 168 i. V. m. § 271 KAGB. Der Verkehrswert ermittelt sich aus dem Net Asset Value (NAV) auf Grundlage des von der Investmentstrategie vorliegenden aktuellsten Berichtes am Bewertungszeitpunkt zzgl. ggf. der Fortschreibung aller getätigten Zahlungen bis zum Bilanzstichtag, werterhellender Tatsachen die vom Investmentstrategiemanagement mitgeteilt worden sind und ggf. eingeforderter Einlagen zum Bilanzstichtag. Nach dem Bewertungszeitpunkt werden nur wesentliche werterhellende Tatsachen, die  bis zur Aufstellung bekannt geworden sind, berücksichtigt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt, der dem Verkehrswert zum Bilanzstichtag entspricht. 

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Investmentanlagevermögen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen (ausgewiesen unter den Beteiligungen) stellen sich wie folgt dar:

NAME RECHTSFORM/SITZ GESELLSCHAFTSKAPITAL IN TEUR HÖHE DER BETEILIGUNG ZEITPUNKT DES ERWERBS VERKEHRSWERT IN TEUR
INVESTMENT 13 INVESTITIONS GMBH GmbH, München 6.076 100,00 % 13.02.2019 5.565

 

Angaben zu Beteiligungen nach § 261 Abs. 1 Nr. 2 bis 6 KAGB:

NAME RECHTSFORM/SITZ GESELLSCHAFTSKAPITAL IN TEUR HÖHE DER BETEILIGUNG ZEITPUNKT DES ERWERBS2 VERKEHRSWERT IN TEUR
SPO V1 SCS, Luxemburg 34.000 3,36 % 04.03.2019 1.143
RECP VI1 L.P., Cayman Islands 18.232 24,24 % 01.10.2019 4.420

 

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

 

Eigenkapital

Die Komplementärin ist am Kapital der Gesell-schaft nicht beteiligt und leistet keine Einlage.
 

Kapitalanteile Kommanditisten

Die Anteile der Kommanditisten werden über eine Treuhandkommanditistin gebündelt, die nicht auf eigene Rechnung am Kapital der Gesellschaft beteiligt ist. Die in das Handelsregister eingetragene Hafteinlage beträgt 1.000 EUR. Die Hafteinlage der Treuhandkommanditistin ist unveränderlich und wird durch die Erbringung der Pflichteinlagen nicht berührt. 

Die Kommanditisten und Treugeber sind im Verhältnis ihrer am Bilanzstichtag geleisteten Kommanditeinlage (Kapitalkonto I) am Vermögen und Ergebnis der Fondsgesellschaft beteiligt. Gemäß Gesellschaftsvertrag wurde das realisierte Ergebnis auf dem Verlustvortragskonto vorgetragen.

 

Entwicklungsrechnung für das Vermögen der Kommanditisten (§ 24 Abs. 2 KARBV)

 

ANTEILSKLASSE A

EUR

ANTEILSKLASSE B

EUR

GESAMT

EUR

 I. Wert des Eigenkapitals zu Beginn des Geschäftsjahres 0 0 0
     1. Entnahmen für das Vorjahr 0 0 0
     2. Zwischenentnahmen 0 0 0
     3. Mittelzufluss (netto)      
         a) Mittelzufluss aus Gesellschaftereintritten 10.813.213 6.169.643 16.982.856
         b) Mittelabflüsse wegen Gesellschafteraustritten 0 0 0
     4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -3.874.073 -2.210.185 -6.084.258
     5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -326.230 -186.116 -512.346
 II. Wert des Eigenkapitals am Ende des Geschäftsjahres 6.612.919 3.773.342 10.386.252

 

Darstellung der Kapitalkonten (gemäß § 6 Gesellschaftsvertrag)

Das Eigenkapital des Investment Fund 13 wird in die zwei Anteilklassen A und B mit folgender Ausgestaltung unterteilt:

 

Anteilklasse A:

Es erfolgt eine vollständige Einzahlung der gezeichneten Kommanditeinlage durch Einmalzahlung. Ausschüttungen werden ab dem auf das Ende der Beitrittsphase folgende Geschäftsjahr halbjährlich anteilig, jeweils zum 30.06. und zum 31.12. des folgenden Geschäftsjahres, an die Kommanditistin ausbezahlt. Entsprechend der Regelung in § 6 des Gesellschaftsvertrags, lassen sich bezogen auf die Anteilklasse A, die Kapitalkonten der Kommanditisten sowie der Komplementärin wie folgt darstellen (in Klammern Angabe der Vorjahreswerte):
 

KAPITALKONTEN BESCHREIBUNG KOMMANDITISTEN EUR (VORJAHR) KOMPLEMENTÄRIN EUR (VORJAHR)
Kapitalkonto I Tatsächlich geleistete Pflichteinlage                                  9.756.000    (0)                                    0           (0)      
      Kapitalkonto I a Gezeichnete Einlage 9.756.000 (1.000)     0 (0)    
      Kapitalkonto I b Ausstehende Einlage (nicht eingefordert) - (-1.000)     0 (0)    
      Kapitalkonto I c3 Ausstehende Einlage (eingefordert) - 0     0 (0)    
Rücklagenkonto Sonstige Einlagen     1.057.213 (0)     0 (0)
Verlustverrechnungskonto Verlustanteile     -3.874.073 (0)     0 (0)
Neubewertungskonto Nicht realisierte Ergebnisanteile     -326.230 (0)     0 (0)

 

Anteilklasse B:

Es erfolgt eine Einzahlung der gezeichneten Kommanditeinlage durch anfängliche Teileinzahlung und in der Folge durch laufende monatliche Einzahlungen in Raten. Bis zum Zeitpunkt der vollständigen Einzahlung der gezeichneten Kommanditeinlage werden Ausschüttungsansprüche mit den ausstehenden Sparraten verrechnet und nicht an die Anleger ausbezahlt; dies führt somit zu einer Verkürzung des Einzahlungszeitraums, nicht zu einer Herabsetzung der monatlichen Sparrate. Nach der vollständigen Einzahlung der gezeichneten Kommanditeinlage werden Ausschüttungen halbjährlich anteilig, jeweils zum Ende 30.06. und zum 31.12. des folgenden Geschäftsjahres ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlungen kann variieren. Es kann auch zur Aussetzung der Auszahlung kommen. 

Entsprechend der Regelung in § 6 des Gesellschaftsvertrags, lassen sich bezogen auf die Anteilklasse B, die Kapitalkonten der Kommanditisten sowie der Komplementärin wie folgt darstellen (in Klammern Angabe der Vorjahreswerte):
 

KAPITALKONTEN BESCHREIBUNG KOMMANDITISTEN EUR (VORJAHR) KOMPLEMENTÄRIN EUR (VORJAHR)
Kapitalkonto I Tatsächlich geleistete Pflichteinlage                                  5.565.861 (0)                                    0           (0)      
      Kapitalkonto I a Gezeichnete Einlage 23.452.200 (0)     0 (0)    
      Kapitalkonto I b Ausstehende Einlage (nicht eingefordert) -17.885.704 (0)     0 (0)    
      Kapitalkonto I c3 Ausstehende Einlage (eingefordert) -635,00 (0)     0 (0)    
Rücklagenkonto Sonstige Einlagen     603.147       0 (0)
Verlustverrechnungskonto Verlustanteile     -2.210.184       0 (0)
Neubewertungskonto Nicht realisierte Ergebnisanteile     -186.116       0 (0)

 

Rückstellungen

Die Rückstellungen betragen insgesamt 34.401 EUR und wurden für die zu erwartenden Kosten für die Erstellung bzw. Prüfung des Jahresabschlusses nebst Geschäftsbericht sowie für die laufende Steuerberatung gebildet.

 

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

 

Haftungsverhältnisse

Die DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG hat der INVESTMENT 13 Investitions GmbH als verbundenem Unternehmen eine Liquiditätsgarantie erteilt, indem sie die INVESTMENT 13 Investitions GmbH von den Kapitalabrufen der Investmentstrategien freigestellt hat. Die Inanspruchnahme der DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG aus dieser Zusage durch die INVESTMENT 13 Investitions GmbH erfolgt gemäß den Kapitalabrufen der Investmentstrategien, an denen die INVESTMENT 13 Investitions GmbH beteiligt ist. Die hieraus entstehenden latenten Einzahlungsverpflichtungen belaufen sich – ohne Berücksichtigung der zum Stichtag auf den Bankkonten der INVESTMENT 13 Investitions GmbH aus Zahlungen der DF Deutsche Finance Investment Fund 13 GmbH & Co. geschlossene InvKG vorhandenen liquiden Mitteln – zum Stichtag auf 4.493.373 EUR. Soweit diese auf fremde Währung lauten, wurde der jeweilige Betrag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag in EUR umgerechnet. 

 

1 Beteiligungen mittelbar über Investment 13 Investitions GmbH gehalten.
2 Datum der Kapitalzusage bzw. Unterzeichnung des Vertrages.

3 Die prognostizierte Leistungsentwicklung umfasst den NIW, Entnahmen, gezahlte Steuern und Steuergutschriften in Bezug auf das eingezahlte Kapital ohne Agio.

IV. Erläuterungen zur GuV

Die sonstigen betriebliche Erträge beinhalten im Wesentlichen einen Erstattungsanspruch gegenüber der KVG im Zusammenhang mit umsatzsteuerbefreiten Leistungen in Höhe von 64.850 EUR und entfallen mit 41.292 EUR auf Anteilklasse A und 23.558 EUR auf Anteilklasse B.

Die Aufwendungen in Höhe von 6.151.997 EUR enthalten Aufwendungen für die allge­meine Verwaltung des Fonds in Höhe von 5.848.740 EUR, die insbesondere durch die im Geschäftsjahr angefallenen Initialkosten ge­prägt sind, und entfallen mit 3.724.111 EUR auf Anteilklasse A und 2.124.629 EUR auf Anteilklasse B. Aufwendungen für Abschluss- und Prüfungskos­ten sind in Höhe von 30.586 EUR angefallen und entfallen mit 19.475 EUR auf Anteilklasse A und 11.111 EUR auf Anteilklasse B. Die sonsti­gen Aufwendungen in Höhe von 261.961 EUR entfallen mit 166.800 EUR auf Anteilklasse A und 95.161 EUR auf Anteilklasse B und beinhalten im Wesentlichen Kosten für externe Rechtsbe­rater, externe Kosten für die Erstellung von Ratings, die Erstellung des Verkaufsprospekts, externe Marktanalysen, Gebühren der BaFin, Notarkosten sowie Druck- und Portokosten.

Die Zeitwertänderung bzw. das unrealisier­te Ergebnis betrifft Aufwendungen aus der Neubewertung der Beteiligungen in Höhe von – 512.346 EUR (Anteilklasse A – 326.230 EUR, Anteilklasse B – 186.116 EUR) im Zusammen-hang mit der Beteiligung an der INVESTMENT 13 Investitions GmbH.

 

Gesamtkostenquote

Die Berechnung der Gesamtkostenquote er­folgt nach regulatorischen Vorgaben und be­zieht sich dabei auf den zum Stichtag ermittel­ten durchschnittlichen NAV. Demnach beträgt die Gesamtkostenquote ohne Initialkosten und Transaktionskosten für Anteilklasse A bei einem durchschnittlichen NAV von 3.306.455 EUR rund 8,51 % und für Anteilklasse B bei einem durchschnittlichen NAV von 1.886.671 EUR rund 8,51 %. Die Anwendung die­ser Berechnungsmethode führt bei Fonds in der Beitrittsphase und insbesondere bei An-sparfonds zu einer mit anderen Fonds schwer vergleichbaren Gesamtquote. Zum Vergleich beträgt die auf Basis der gezeichneten Pflicht­einlagen in Höhe von 33.208.200 EUR berech­neten Gesamtkostenquote 1,33 %.

 

Pauschalgebühren

Es wurden keine Pauschalgebühren in 2019 gezahlt.

 

Transaktionskosten

Die Transaktionskosten beliefen sich auf 248.294 EUR (Anteilklasse A 158.098 EUR, Anteilklasse B 91.196 EUR, Vorjahr insgesamt 0 EUR) an die KVG sowie 41.034 EUR (Anteilklasse A 26.128 EUR, Anteilklasse B 14.906 EUR, Vorjahr insgesamt 0 EUR) an Dritte. Die Kosten beinhalten auch die Transaktionskosten auf Ebene der INVESTMENT 13 Investitions GmbH.

 

Verwahrstelle

Die Vergütungen an die Verwahrstelle betru­gen im Geschäftsjahr 10.710 EUR (Anteilklasse A 6.819 EUR, Anteilklasse B 3.891 EUR, Vorjahr insgesamt 0 EUR).

 

Vergütung an die KVG

Die laufende Vergütung an die KVG betrug im Geschäftsjahr 118.540 EUR (Anteilklasse A 75.479 EUR, Anteilklasse B 43.061 EUR, Vorjahr insgesamt 0 EUR) und beinhaltet von der KVG aus dem Vermögen des Investment Fund 13 gezahlte Gebühren für die Anlegebetreuung in Höhe von 49.851 EUR (Anteilklasse A 31.742 EUR, Anteilklasse B 18.109 EUR, Vorjahr insgesamt 0 EUR). Die Vergütung aus den Initialkosten ohne Ausgabeaufschlag betrug 3.891.327 EUR (Anteilklasse A 2.477.753 EUR, Anteilklasse B 1.413.574 EUR, Vorjahr insgesamt 0 EUR). Eine zusätzliche Vergü­tung oder performanceabhängige Vergütung wurde nicht bezahlt. Die KVG erhält keine Rückvergütungen der aus dem Investment­vermögen an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen.

 

Ausgabeaufschlag

Im Geschäftsjahr 2019 wurden von Komman­ditisten Ausgabeaufschläge (Agio) in Höhe von insgesamt 1.660.360 EUR eingezahlt. Davon werden der Anteilklasse A 1.057.213 EUR Klasse A und der Anteilklasse B 603.147 EUR zugerechnet.
 

V. Sonstige Angaben

Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2019

  EUR ANTEIL AM FONDSVERMÖGEN IN %
A. Vermögensgegenstände    
     I. Beteiligungen 5.565.113 53,6 %
     II. Liquiditätsanlagen    
         Bankguthaben 5.890.508 56,7 %
     III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 70.544 0,7 %
Summe Vermögensgegenstände 11.526.165 111,0 %
B. Schulden    
     I. Rückstellungen 34.401 -0,3 %
     II. Verbindlichkeiten 1.105.512 -10,6 %
Summe Schulden 1.139.913 -11,0 %
C. Fondsvermögen 10.386.252 100,0 %

 

Mehrjahresübersicht – Entwicklung des Wertes des Eigenkapitals

Die Mehrjahresübersicht beinhaltet statt dem Beteiligungsbuchwert der 100%igen Tochtergesellschaft INVESTMENT 13 Investitions GmbH deren Vermögensgegenstände und Schulden.

 

31.12.2019

IN EUR (KLASSE A)

31.12.2019

IN EUR (KLASSE B)

31.12.2019

IN EUR

DAVON

INVESTITIONS GMBH

Zielinvestitionen 3.541.817 2.020.969 5.562.786 5.562.786
Liquidität 3.765.216 2.148.441 5.913.657 23.149
Weitere Vermögensgegenstände 44.915 25.629 70.544 0
Sonstige Verbindlichkeiten & Rückstellungen – 739.038 – 421.697 – 1.160.736 – 20.822
Fremdkapital 0 0 0 0
Wert des Eigenkapitals 6.612.910 3.773.342 10.386.252 5.565.113

 

Anteilwertermittlung1

IN EUR

31.12.2019

(KLASSE A)

31.12.2019

IN EUR (KLASSE B)

31.12.2018

(KLASSE A)

31.12.2018

(KLASSE B)

a) Wert des Eigenkapitals für die Anteilwertermittlung 6.612.910 3.773.342 0 0

b) Anzahl Anteile im Umlauf (Stand Kapitalkonto I)

    zzgl. eingeforderte ausstende Pflichteinlagen

9.756.000 5.566.496 0 0
Nettoinventarwert (NIW) in EUR pro Anteil1 0,682 0,682 0,00 0,00

 

Gesamtvergütung der Mitarbeiter und der Risk-Taker
 
Die Vergütungspolitik der KVG ist darauf ausgerichtet, Interessenkonflikte sowie falsche Anreize, insbesondere für Mitarbeiter, die über das Eingehen von Risiken entscheiden, zu vermeiden. Der Schwerpunkt der Vergütungspolitik liegt daher auf Zahlung von marktgerechten Fixgehältern. Gegebenenfalls werden zusätzlich feste Sonderzahlungen in Form von Weihnachts- oder Urlaubsgeld gezahlt. Die Deutsche Finance Investment hat eine Vergütungsrichtlinie implementiert, in der Regelungen getroffen sind, unter denen variable Vergütungen vereinbart werden können und dennoch keine zusätzlichen Anreize für das Eingehen unerwünschter Risiken geschaffen oder Interessenkonflikte gefördert werden.

Im Geschäftsjahr 2019 betrug die Gesamtvergütung an die Mitarbeiter der externen KVG 1.646.846 EUR (Vorjahr 1.075.619 EUR) bei einem durchschnittlichen Mitarbeiterstand von 16 Personen (Vorjahr 10 Personen). In 2019 wurden variable Vergütungen in Höhe von 175.000 EUR (Vorjahr 86.500 EUR) ausbezahlt. Die Vergütung an leitende Mitarbeiter, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Fondsgesellschaft ausgewirkt hat, betrug 639.157 EUR (Vorjahr 407.813 EUR). Die Angaben zur Vergütung beziehen sich ausschließlich auf die Kapitalverwaltungsgesellschaft und nicht auf Unternehmen, mit denen ein Auslagerungsverhältnis besteht.

 

Wesentliche im Geschäftsjahr erfolgte Veränderungen des Verkaufsprospekts
 
Im Geschäftsjahr erfolgten zwei Änderungen des Verkaufsprospektes. Mit Nachtrag Nr. 1 vom 18.02.2019 wurden Änderungen bei Vertragspartnern (Umfirmierung und Wechsel in der Geschäftsführung) bekanntgegeben und mit Nachtrag Nr. 2 vom 02.05.2019 wurden Änderungen bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft (Wechsel in der Geschäftsführung) bekannt gegeben. Bezüglich des Wechsels in der Geschäftsführung der KVG verweisen wir auf den Nachtragsbericht. 
 

 

Angaben zu besonderen Regelungen nach § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB
 
Der Anteil der Vermögensgegenstände des DF Deutsche Finance Investment Fund 13, die schwer liquidierbar sind und für die deshalb besondere Regelungen nach § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB gelten, beträgt null Prozent. 

 

Komplementärin
 
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die DF Deutsche Finance Managing II GmbH,  München (eingetragen beim Amtsgericht München, HRB 243413, mit einem voll erbrachten Kapital in Höhe von 25.000 EUR).
 

Geschäftsführung
 
Während des Geschäftsjahres 2019 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin, Herrn André Schwab als Leiter Risikomanagement (bis 31.12.2019), München, und Frau Stefanie Watzl Leiter Portfoliomanagement, München.

 

Zusammenfassung nach § 25 Abs. 5 KARBV
 
Zusammenfassende Angaben zu den bereits getätigten 5 Direktinvestments der institutionellen Investmentstrategien:

INVESTMENTS EINHEITEN ANZAHL/FLÄCHE
Wohnungen Anzahl 52
Einzelhandelsflächen qm 1.254
Büroflächen qm 25.595
Gewerbeflächen qm 1.751
Wohnungen in Studentenwohnheimen Anzahl 220
Parkplätze Anzahl 265
Entwicklungsflächen qm 22.258

 

Weitere Angaben
 

Angaben zum Risikoprofil, zum Risikomanagement, Rücknahmerechten, Rücknahmevereinbarungen sowie zur Hebelwirkung / Leverage können dem Lagebericht entnommen werden.  

 

Nachtragsbericht 

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus. Die konkreten Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft sind derzeit noch nichtabsehbar. In diesem Zuge können auch die weltweiten Immobilienmärkte von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sein. Dies kann sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Investment Fund 13 auswirken. Die Höhe der Auswirkung können wir auf aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht abschätzen.

André Schwab ist mit Ablauf des 31.12.2019 als Geschäftsführer aus der KVG und der geschäftsführenden persönlich haftenden Gesellschafterin des Investmentfonds, der DF Deutsche Finance Managing II GmbH, ausgeschieden. Christoph Falk wurde mit Wirkung zum 01.01.2020 als Geschäftsführer der DF Deutsche Finance Managing II GmbH bestellt. Die Geschäftsführung der KVG und der geschäftsführenden persönlich haftenden Gesellschafterin des Investmentfonds, der DF Deutsche Finance Managing II GmbH, besteht somit aus den jeweils zur Einzelvertretung berechtigten Geschäftsführern Stefanie Watzl und Christoph Falk.
 

Die Komplementärin übte am 08. Mai 2020 gemäß § 3 Abs. 11 Satz 2 des Gesellschaftsvertrages die Verlängerungsoption der Beitrittsphase bis 31.12.2020 aus.

Darüber hinaus gab es nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens,- Finanz- und Ertragslage zur Folge gehabt hätten.

München, den 26.06.2020


DF Deutsche Finance Managing II GmbH vertreten durch Stefanie Watzl
-Geschäftsführer-

DF Deutsche Finance Managing II GmbH vertreten durch Christoph Falk
-Geschäftsführer-

 

Dieser NIW pro Anteil ist ein Durchschnittswert aller Kapitalkonten und gibt keinen Rückschluss auf einen individuellen Anleger-Anteilwert. Der genaue Wert des Anteils eines Anlegers hängt vom Einzahlungsstand des Kapitalkontos des jeweiligen Anlegers ab.
Zum Geschäftsjahresende 2019 erfolgt eine vorläufige Ergebnisverteilung nach dem eingezahlten Kapital, so wie es gemäß Gesellschaftsvertrag erforderlich ist. Bei einer Ergebnisverteilung nach gezeich-netem Kapital, wie es am Ende der Beitrittsphase vorgesehen ist, ergäbe sich ein Anteilwert für Anteilklasse A von 0,85 EUR pro Anteil und für Anteilklasse B von 0,37 EUR pro Anteil. Diese Werte bilden die Grundlage für die Leistungsentwicklung auf Seite 20.