VERGÜTUNGSPOLITIK DER DF DEUTSCHE FINANCE INVESTMENT GMBH

Die DF Deutsche Finance Investment GmbH („DFI“) ist als Kapitalverwaltungsgesellschaft nach Maßgabe des § 37 KAGB verpflichtet, ein Vergütungssystem festzulegen. Die Anforderungen an ein Vergütungssystem sind durch Artikel 13 und Anhang II der Richtlinie 2011/61/EU („AIFMD“), die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 231/2013 vom 12.12.2012 und die „Leitlinien der ESMA für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der AIFMD“ vom 03.07.2013 („ESMA-Leitlinie“) näher bestimmt. Die DFI hat ihre Vergütungspolitik in einer Vergütungs-Richtlinie festgehalten, deren wesentliche Inhalte nachfolgend zusammengefasst werden.


1. Grundsätze der Vergütungspolitik
Die Vergütungspolitik der DFI ist darauf ausgerichtet, falsche Anreize und potenziell schädliche Auswirkungen schlecht ausgestalteter Vergütungsstrukturen zu vermeiden. Die Vergütungspolitik der DFI soll ein wirksames Risikomanagement begünstigen, nicht zur Übernahme von unangemessenen Risiken ermutigen und Interessenkonflikte vorbeugen.


2. Erfasste Mitarbeiter
Unter die nach Maßgabe des § 37 KAGB von der DFI erfassten Mitarbeiter fallen Mitarbeiter, die wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der DFI oder auf die von ihr verwalteten Alternativen Investmentfonds („AIF“) haben und zu einer der nachfolgend beschriebenen Kategorien gehören:

  • Geschäftsleitung, sowie an der Geschäftsführung beteiligte und nicht beteiligte Mitglieder des Leitungsorgans der DFI,
  • Risikoträger und Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen,
  • Mitarbeiter, die eine Gesamtvergütung erhalten, aufgrund derer sie sich in derselben Einkommensstufe befinden wie Mitglieder der Geschäftsleitung und Risikoträger, deren Tätigkeit sich wesentlich auf die Risikoprofile der DFI oder von ihr verwalteter AIF auswirkt,
  • sonstige Risikoträger, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der DFI oder der von ihr verwalteten AIF auswirkt.


3. Vergütungssystem
Alle erfassten Mitarbeiter der DFI erhalten marktgerechte Fixgehälter und gegebenenfalls zusätzliche feste Sonderzahlungen, die einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen. Der Schwerpunkt der Vergütungspolitik der DFI liegt auf der Zahlung von Fixgehältern, die im branchenüblichen Rahmen liegen. Dadurch sollen Interessenkonflikte vermieden und die Einhaltung und Erreichung der Geschäfts- und Risikostrategie der DFI begünstigt werden.

Die Vergütungs-Richtlinie der DFI umfasst Regelungen zur Zahlung von variablen Vergütungselementen. Diese Regelungen unterscheiden sich, je nachdem, ob es sich um erfasste Mitarbeiter handelt oder nicht. Die Vorgaben an den Auszahlungsprozess werden nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit festgelegt und richten sich nach der Größe der DFI bzw. der Größe der von ihr verwalteten AIF und der Komplexität ihrer Geschäfte. Die Verhältnismäßigkeit wird regelmäßig bewertet und die Angemessenheit der Regelungen zum Auszahlungsprozess überprüft und gegebenenfalls angepasst.


4. Vergütungsausschuss
Die DFI hat von der fakultativen Möglichkeit einen Vergütungsausschuss einzurichten, keinen Gebrauch gemacht. Die Notwendigkeit zur Einrichtung eines Vergütungsausschusses wird jährlich anhand der in der ESMA-Leitlinie festgelegten Schwellenwerte überprüft und von der Geschäftsleitung der DFI entschieden.

Die Vergütung der Geschäftsleitung wird, solange die DFI über keinen Vergütungsausschuss verfügt, vom Aufsichtsrat geprüft und genehmigt. Die Vergütung sonstiger erfasster Mitarbeiter wird durch die Geschäftsleitung festgelegt.


5. Festlegung und Einhaltung der Vergütungspolitik
Die Vergütungsrichtlinie der DFI wird von der Geschäftsleitung genehmigt und dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vorgelegt. Der Aufsichtsrat ist für deren Umsetzung verantwortlich und prüft jährlich, ob die Angemessenheit der Vergütungsrichtlinie der Ausrichtung der strategischen Ziele der DFI entspricht.